Tauben

Texaner
kennf.hell, rotfahl
Herkunft:
Aus französischen Mondain und kennfarbigen Wirtschaftsking in Texas/USA erzüchtet und 1961 anerkannt. In Deutschland 1972 anerkannt.
Gesamteindruck: Kräftiger, kompakter, feinknochiger, Körper mit breiter Brust, waagerecht getragene Haltung, mittelhoher Stand, straffes Gefieder, die Geschlechter haben unterschiedliche Farben (geschlechtsgebundener Faded-Faktor)
Gewicht: 800-950g
Mittelhäuser
weiß, schwarz
Herkunft:
Seit 1958 in Ostdeutschland erzüchtet und dort 1963 unter der Bezeichnung „Weiße Wirtschaftstaube“ anerkannt. In der Bundesrepublik nach dem Ursprungsort Mittelhausen, Thüringen, benannt.
Gesamteindruck: Kräftige, flugfähige Taube mit lebhaftem Temperament, nahezu waagerecht getra genem Körper und mittelhohem Stand
Gewicht: ca.800g

Show Racer
Blau m. Binden, blauschimmel, rotfahlgeh., gelbfahlgeh.
Herkunft:
Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA aus englischen und belgischen Brieftauben erzüchtet
Gesamteindruck: Gut mittelgroße, kraftvoll wirkende Taube mit stolzer, ziemlich aufgerichteter Haltung (ca. 45 Grad), in den Schultern breit, zum Schwanz hin sich keilförmig verjüngend mit substanzvollem Kopf, gut gewölbter Oberkopflinie bis zur stumpfen Schnabelspitze

Giant Homer
rot, gelb
Herkunft:
Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in den USA aus Carneau (Nutztaubentyp), Brieftauben und Mondain herausgezüchtet.
Gesamteindruck: Kräftig, kurz, breit, zum Schwanzende hin keilförmig verjüngend, waagerechte Haltung, substanzvoller Kopf mit ununterbrochener Oberlinie
Coburger Lerchen
silberfarbig m.Binden
Herkunft:
Landgemeinden der ehemaligen Herzogtümer Sachsen-Coburg und Sachsen-Meiningen
Gesamteindruck: Große, vitale Taube von langgestrecktem Bau, kräftiger Körperform mit waagerechter Haltung
Gewicht: ca.700g
niederl. Schönheitsbrieftauben
rot-, gelb-,blaufahl m. dkl.Binden, blau m. sw. Binden, bl. o. Binden
Herkunft:
Niederlande
Gesamteindruck: Mittelgroße, kräftige Taube mit waagerechter Haltung
Florentiner
schwarz, rot gelb, blau o.Binden, blau m. weißen Binden, rotfahl, gelbfahl
Herkunft:
Von Norditalien über die Steiermark um 1800 nach Deutschland eingeführt
Gesamteindruck: Sehr massige Huhntaube mit gut gerundeter Körperform und waagrechter Haltung, breit in Brust und Schultern sowie mit hohem und geradem Stand und hoch getragenem Schwanz. Hals mit Kopf, Körper und Beine machen je 1/3 der Gesamthöhe aus
Kingtaube
schwarz, andalusierfarbig
Herkunft:
in den USA aus Römern, Maltesern, Brieftauben und Ducheß erzüchtet
Gesamteindruck: Körper breit, gut gerundet und kurz. Muskelhärte ist nicht notwendig, doch soll sich der Körper auch nicht schwammig anfühlen. Tiere mit zu wenig Körpermasse sind ungeachtet sonstiger Vorzüge unerwünscht.
Gewicht ca. 850g bis 1050g
Modena Schietti
blau m. bronze Binden, blaubronzegehämmert
Herkunft:
Aus der italienischen Ursprungsform in England zum heutigen Typ entwickelt
Gesamteindruck: Mittelgroß, allseits gut gerundet, breit und kurz, Schwanz stark angezogen, freier und breiter Stand, kraftstrotzend
Dt. Modeneser Schietti
schwarzgetigert, schwarzgescheckt, rot
Herkunft:
Oberitalien: Ende des 18. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt
Gesamteindruck: Die kleinste aller Huhntauben mit abgerundeter Körperform. Der Schwanz wird etwas hoch getragen, jedoch nicht so hoch wie bei anderen Huhntauben- rassen. Körperhaltung waagerecht, Hals mit Kopf, Körper und Ständer machen je 1/3 der Gesamthöhe aus. Die Körperlänge beträgt 2/3 der Gesamthöhe
Hessische Kröpfer
weiß, schwarz, sw-tiger,-scheck,-rieselkopf, blauschimmel, blau m. Binden
Herkunft: in Hessen, besonders Oberhessen (Wetterau) seit altersher gezüchtet
Gesamteindruck: stolz aufgerichtete Haltung, kompakter Körper mit harmonisch passendem Kropf. Körper soll vom Kropf bis zum Schenkelansatz im Profil ein breites Rechteck bilden. Hinterpartie kurz und breit.
Starwitzer Flügelsteller
weiß, rot, gelb, weißschwingig rot + gelb
Herkunft:
In Oberschlesien seit alter Zeit gezüchtet, später über ganz Deutschland, Polen und Tschechien verbreitet
Gesamteindruck: Schlanke, schnittige, doch kräftige Kropftaube mit aufrechter Haltung, freiem Stand und Rundhaube. Hinterpartie kürzer als Vorderpartie, harmonisch in allen Teilen. Lebhaftes Temperament, im Flug Klatschen und Stellen zeigend
Lockentaube
mit Haube weiß
Herkunft: Unbekannt, vermutlich Südosteuropa. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden schon Lockentauben in Deutschland und England gezüchtet
Gesamteindruck: Gleicht in Gestalt einer kräftigen, breitbrüstigen, mittelhoch gestellten Feldtaube. Das Gefieder ist etwas locker. Hauptmerkmal sind die gelockten Federn des Flügelschildes